Pinot Meunier
Die drittwichtigste Champagner-Rebsorte. Reift früher als Pinot Noir; trägt zu zugänglichen Aromen und einem sich früh entwickelnden Charakter in Jahrgangsverschnitten bei.
Um Pinot
Pinot Meunier ist die drittwichtigste Rebsorte der Champagne – historisch gesehen die am häufigsten angebaute (etwa 32 % der Gesamtanbaufläche) und dennoch die am wenigsten gewürdigte. Lange Zeit galt die Rebsorte als einfache Mutation des Pinot Noir, doch moderne genetische Analysen deuten auf eine komplexere Verwandtschaft hin; einige Klassifikationen führen Meunier mittlerweile als eigenständige Sorte. Meuniers charakteristisches Merkmal ist seine frühe Reife und seine Klimaresistenz im anspruchsvollen Champagnerklima – die Traube reift zuverlässig in Jahren, in denen Pinot Noir Schwierigkeiten hat, und ist somit eine wichtige Voraussetzung für die Kontinuität der Cuvée. In Champagner-Cuvées trägt Meunier zu zugänglichen Aromen, einem frühreifen Charakter (NV-Champagner sind früher verkaufsfertig) und einer Komplexität von Brioche und Biskuit nach der Reifung auf der Hefe bei. Die meisten Prestige-Champagner verwenden weniger Meunier (oder gar keinen), aber Krug Grande Cuvée und andere Prestige-Cuvées aus mehreren Jahrgängen enthalten nennenswerte Anteile an Meunier. Reinsortige Meunier-Champagner sind eine neuere Entwicklung. Züchter wie Egly-Ouriet und Christophe Mignon haben die Leistungsfähigkeit der Sorte als Solitärpflanze unter Beweis gestellt.
Vielfalt Profil
Auch bekannt als
Leitartikel Notizen
Pinot Meunier ist die dritthäufigste Rebsorte in der Champagne und war historisch gesehen die am häufigsten angebaute, doch die meisten Prestige-Champagner verwenden weniger davon als Chardonnay oder Pinot Noir. Reinsortige Meunier-Champagner sind eine aufstrebende Kategorie in der Redaktion.