Châteauneuf-du-Pape
Frankreichs erste AOC. Anbaugebiet mit mediterranem Klima, in dem bis zu 13 Rebsorten auf rundsteinigen Böden angebaut werden. Grenache-dominiert, kraftvoll, lagerfähig.
Um Châteauneuf-du-Pape
Châteauneuf-du-Pape war die erste französische AOC, die 1936 unter der Führung von Baron Pierre Le Roy von Château Fortia definiert wurde – ein Regelwerk, das zum Vorbild für alle nachfolgenden französischen Wein-Appellationen und letztlich für das europäische Weinrecht wurde. Die Appellation erlaubt bis zu 13 Rebsorten (manche Quellen sprechen von 18, wenn man Farbvarianten mitzählt); Grenache dominiert typischerweise mit über 60 % in der Cuvée, gefolgt von Syrah, Mourvèdre und Cinsault als Hauptbestandteile. Die berühmten Galets Roulés (große, abgerundete Flusssteine) bedecken einen Großteil der Weinbergsfläche – sie absorbieren die Tageswärme, geben sie nachts wieder ab und schaffen so ein Mikroklima, das deutlich wärmer ist als die Umgebung. Stilistisch ist Châteauneuf kraftvoll, fruchtbetont und typisch für warmes Klima – ein mediterraner Gegenpol zum eher strengen Syrah der nördlichen Rhône. Zu den Top-Produzenten zählen Château de Beaucastel, Château Rayas, Domaine du Pégau, Domaine du Vieux Télégraphe und das historische Clos des Papes.
Terroir & Verordnung
Rektor Produzenten
- Château de Beaucastel
- Château Rayas
- Domaine du Pégau
- Vieux Télégraphe
Leitartikel Notizen
Châteauneuf-Weine reifen bei herausragenden Jahrgängen 10 bis über 20 Jahre. Die Jahrgänge 1990, 1995, 1998, 2000, 2007, 2010 und 2016 gelten als Meilensteine. Das Terroir der Galets Roulés ist unverwechselbar – Weine aus anderen südlichen Rhône-Gebieten erreichen diesen Charakter nicht.