Mendoza (Malbec)
Argentiniens bedeutendstes Weinbaugebiet und die weltweit führende Malbec-Zone. In den hochgelegenen Subzonen (700–1500 m+) entstehen Malbec-Weine mit völlig unterschiedlichen Ausprägungen.
Um Mendoza
Mendoza ist Argentiniens bedeutendstes Weinbaugebiet und die weltweit führende Malbec-Region. Der Wandel der Region vom Massenweinproduzenten zum Premium-Weinbaugebiet begann in den 1990er Jahren und wurde maßgeblich von Erzeugern wie Catena Zapata vorangetrieben, die Pionierarbeit beim Anbau in Höhenlagen (über 1.000–1.500 m) in Subzonen wie Luján de Cuyo, dem Uco-Tal, Tupungato und Gualtallary leisteten. Die Höhenlage ist entscheidend: Sie bewahrt die Säurebalance, verlangsamt die Phenolbildung und ermöglicht es dem Malbec, die Struktur und aromatische Komplexität zu entwickeln, die Massenweinen fehlte. Die Subzonen des Uco-Tals (insbesondere Gualtallary und Tupungato) haben sich zu den renommiertesten Weinbaugebieten der Neuen Welt entwickelt. Catenas Einzellagenweine des Adrianna Vineyard (White Bones Chardonnay, Mundus Bacillus Terrae Malbec) werden aufgrund ihrer Terroir-Spezifität mit Burgunder Grand Crus verglichen. Weitere Gründungsproduzenten sind Bodega Achaval-Ferrer, Cheval des Andes und Bodega Aleanna (das Gravas-Anwesen von Sebastián Zuccardi).
Terroir & Verordnung
Rektor Produzenten
- Catena Zapata
- Bodega Achaval-Ferrer
- Cheval des Andes
- Zuccardi
Leitartikel Notizen
Hochgebirgs-Malbec aus Mendoza reift 10 bis 20 Jahre und länger – ein deutlicher Unterschied zu den 5 bis 10 Jahren Reifezeit argentinischer Malbecs aus früheren Zeiten. Die Unterzonen des Uco-Tals (Gualtallary, Tupungato) sind redaktionell relevant – die Bezeichnung „Mendoza“ allein reicht nicht aus, um das Terroir ausreichend zu beschreiben.