Petite Sirah
Kalifornischer Mischling mit hohem Tanningehalt, der mit Zinfandel verschnitten wird. Nicht zu verwechseln mit Syrah (genetische Verwechslungen sind redaktionell relevant). Sehr hoher Tanningehalt, sehr tiefe Farbe.
Um Klein
Petite Sirah ist die kalifornische Bezeichnung für die Rebsorte, die andernorts als Durif bekannt ist – eine natürliche Kreuzung aus Syrah und Peloursin, die in den 1880er Jahren vom französischen Baumschulgärtner François Durif gezüchtet wurde. Die Namensgebungsgeschichte der Sorte ist etwas verwirrend, da „Petite Sirah“ und „Syrah“ zwar ähnlich klingen, aber unterschiedliche (wenn auch genetisch verwandte) Rebsorten bezeichnen. DNA-Analysen in den 1990er Jahren klärten die Verwandtschaft. In Kalifornien ist Petite Sirah vor allem als Verschnittpartner von Zinfandel von Bedeutung. Traditionell wurde Petite Sirah (10–20 % der Rebfläche) zusammen mit Zinfandel angebaut, da sein hoher Tanningehalt und seine intensive Farbe den tanninärmeren, marmeladigen Charakter des Zinfandel ergänzen. Ridge Lytton Springs (eine Verschnittmischung aus Zinfandel, Carignan und Petite Sirah) gilt als Referenzwein. Reinsortiger Petite Sirah wird unter anderem von Stags Leap Winery produziert. Die Weine sind typischerweise extrem tanninhaltig, tieffarbig und erfordern eine längere Reifezeit oder eine kräftige Speisenbegleitung.
Vielfalt Profil
Auch bekannt als
Leitartikel Notizen
Petite Sirah ist nicht die gleiche Rebsorte wie Syrah – eine Verwechslung ist weit verbreitet und hat redaktionelle Relevanz. Die Rebsorte ist eine Kreuzung aus Syrah und Peloursin, die in den 1880er Jahren entstand; genetisch verwandt, aber stilistisch und weinbaulich deutlich verschieden.