Verona
Eine römische Kunststadt an der Etsch und das Tor zum Valpolicella, Heimat der Arena und Gastgeberin der Weinmesse Vinitaly.
Über Verona
Verona liegt an einer Schleife der Etsch im östlichen Veneto, eine Stadt, deren römisches Amphitheater, mittelalterliche Plätze und Scaliger-Brücken ihr den UNESCO-Welterbe-Status einbrachten. Sie wurde 89 v. Chr. zu einer römischen Colonia und wuchs zu einer der bedeutendsten Städte Norditaliens heran. Für Weinreisende ist Verona vor allem ein Tor: Die Valpolicella-Hügel erheben sich direkt im Norden, Quelle von Amarone und Recioto, aus getrockneten Trauben erzeugt (die Passito-Methode), während die Weißweinberge des Soave im Osten liegen. Jedes Frühjahr beheimatet die Stadt die Vinitaly, die größte Weinmesse des Landes, und füllt ihr Messegelände mit Erzeugern aus ganz Italien. Zwischen den Verkostungen können Besucher sommerliche Opern in der antiken Arena erleben, über die Piazza delle Erbe schlendern und Risotto all'Amarone mit einem Glas des Weins genießen, der es würzt.
Praktische Details
Hinweise zum Weintourismus
Verona ist das wirtschaftliche und kulturelle Tor zu Valpolicella (Amarone, Recioto, Ripasso) im Norden und Soave im Osten. Es beheimatet jedes Frühjahr die Vinitaly, Italiens größte Weinmesse, und dient als natürliche Basis für Kellerbesuche in die Hügel von Fumane, Marano und Negrar.
Regionale Küche
Herzhafte veronesische Küche, gemacht für große Rotweine: Risotto all'Amarone, Bigoli mit Enten-Ragù, Pastissada de Caval (Pferdefleischeintopf) und Monte-Veronese-Käse, mit Pandoro als lokaler Weihnachtssüßigkeit.
Bekannteste Sehenswürdigkeiten
- Arena di Verona (römisches Amphitheater)
- Piazza delle Erbe
- Casa di Giulietta
- Ponte Pietra
- Castelvecchio
Redaktionelle Anmerkungen
Nehmen Sie Quartier in Verona und unternehmen Sie Tagesausflüge mit dem Auto ins Valpolicella (Fumane, Negrar); buchen Sie Kellerbesuche im Voraus und reservieren Sie weit im Voraus, wenn Sie während der Vinitaly im April kommen.